Digitales Preisschild für Kleidung

Das deutsche Unternehmen Findbox hat das digitale Preisschild FashionTAG entwickelt, das sich insbesondere für Kleidung eignet. Auf einem Display erkennt der Kunde die vorrätigen Größen und kann von einem Blink-Signal zu diesen geleitet werden. Ist eine Größe nicht mehr vorrätig, kann der Kunde die entsprechende Artikelseite im mobilen Online-Shop direkt über sein NFC-fähiges Smartphone besuchen. Des Weiteren können mit dem FashionTAG Angebote im Laden gezielt beworben werden. Zusätzlich ist ein Diebstahlschutz im digitalen Preisschild integriert.

Roboter im Schuhladen

Der Sportschuheinzelhändler Solebox setzt in seiner neuen Filiale in Berlin einen bereits vor zwei Jahren vorgestellten Roboter ein, der nun Mitarbeiter im Lagerraum komplett ersetzt und den Kundenwünschen selbstständig nachkommt. Der Raum befindet sich hinter einer Glaswand, sodass die Besucher dem Greifarm bei der Arbeit zusehen können. Über ein Touchdisplay wählt der Mitarbeiter die gewünschte Box aus, die daraufhin von dem Roboter angehoben und zu einer Öffnung transportiert wird. Der Anbieter nutzt das Gerät unter anderem auch im Rahmen von Events zu Markteinführungen, wo Kunden per Zufallsprinzip eine Box auswählen und ein Paar Sneakers gewinnen können.

Zalando baut sein Geschäft in Richtung POS-Kooperation aus

Zalando gibt nun auch stationären Geschäften die Möglichkeit, ihre Produkte online anzubieten und aus ihren Filialen zu versenden. Im Rahmen eines Pilotprojekts nehmen in Berlin der Adidas Performance Store in der Tauentzienstraße und Bodycheck im Einkaufszentrum Alexa am vernetzten Handel teil. Kunden können die Waren über die Zalando-App „ZipCart“ bestellen, woraufhin noch am selben Tag die Versendung aus der Filiale erfolgt. Damit wird den Kunden mehr Auswahl und eine schnelle Lieferung geboten, während Zalando den Weg Richtung Onlinemarktplatz weiterschreitet.

Inventurroboter mit RFID-Technologie

In der Erfurter Filiale der Adler Modemärkte wird derzeit der auf der RFID-Technologie basierende Inventurroboter Tory von MetraLabs getestet. Der Roboter führt per Knopfdruck selbstständig eine Bestandserfassung durch, indem er durch die Gänge fährt und die RFID-Etiketten scannt. Dabei ist er mit 20.000 bis 100.000 RFID-Tags pro Stunde zehnmal schneller als ein Mensch und hat eine Erfassungsquote von über 99 Prozent. Die gesammelten Informationen zu den Warenbeständen sind von den Mitarbeitern jederzeit abrufbar und sollen Fehlbestände reduzieren und Nachbestellungen zeitnah ermöglichen.