Alibaba eröffnet Store in Hangzhou

Der chinesische Onlinehändler Alibaba hat in Hangzhou sein erstes stationäres Geschäft eröffnet, in dem sich Kunden mit Getränken und Fast Food versorgen können, ohne an einer Kasse anstehen zu müssen.

Das 200 Quadratmeter große Café „Tao“ bietet Platz für bis zu 50 Gäste. Um Eintritt zu erhalten, müssen die Gäste die E-Commerce-App „Taobao“ installiert haben. Sämtliche Waren und Regale des Cafés haben eine digitale Identität. Nach einer Bestellung erscheint das Profilbild des Nutzers samt Wartezeit auf einem Display. Entnahmen aus den Regalen werden automatisch erfasst und auch die Zahlung beim Verlassen des Cafés erfolgt automatisch.

Im Geschäft anprobierte Kleidung landet im Online-Warenkorb

Der auf Sportbekleidung für Damen spezialisierte Händler Fabletics hat ein Omnichannelkonzept realisiert, das das Anprobieren von Bekleidung im Laden geschickt mit dem Onlineshop verknüpft. Dafür scannt das Verkaufspersonal zunächst mit einem Tablet die Produkte, die die Kundin in die Umkleidekabine mitnimmt. Die Artikel landen so im Warenkorb des Onlineshops. Die Artikel, die der Kundin bei der Anprobe nicht gefallen oder die sie direkt im Geschäft kauft, werden automatisch aus dem Warenkorb entfernt. Die verbleibenden Artikel kann die Kundin dann später bei Bedarf bequem online bestellen und kaufen.

Data Kitchen in Berlin

Ähnlich dem automatischen Restaurant Eatsa in San Francisco, kann nun auch in der Berliner Data Kitchen Essen via App bestellt und ohne Wartezeit abgeholt werden.

 

Der Gastronom Heinz Gindullis hat in Berlin mit der Data Kitchen das erste digitale Restaurant eröffnet, das Kunden hochwertige und frisch zubereitete Speisen im Netz bestellen und dann vor Ort essen lässt. Die Bestellung wird vor Ort oder von unterwegs über die Smartphone-Applikation oder Webseite ausgeführt und bezahlt. Die Gerichte werden im Restaurant in einer Box bereitgestellt, auf die der Name des Kunden und ein personalisiertes Hologramm projiziert werden. Das zugehörige Programm stammt von dem Softwareentwickler SAP, der das Restaurant zum Zentrum seines neuen „Data Space“ gemacht hat.

Zalando baut sein Geschäft in Richtung POS-Kooperation aus

Zalando gibt nun auch stationären Geschäften die Möglichkeit, ihre Produkte online anzubieten und aus ihren Filialen zu versenden. Im Rahmen eines Pilotprojekts nehmen in Berlin der Adidas Performance Store in der Tauentzienstraße und Bodycheck im Einkaufszentrum Alexa am vernetzten Handel teil. Kunden können die Waren über die Zalando-App „ZipCart“ bestellen, woraufhin noch am selben Tag die Versendung aus der Filiale erfolgt. Damit wird den Kunden mehr Auswahl und eine schnelle Lieferung geboten, während Zalando den Weg Richtung Onlinemarktplatz weiterschreitet.

REWE testet Abholboxen

Die Supermarktkette REWE testet im Rahmen eines Pilotprojekts eine Abholstation in einem REWE-Markt in Fürstenfeldbruck, bei der Einkäufe auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten abgeholt werden können. Der Kunde wählt dafür über ein Onlineformular während der Öffnungszeiten des Supermarkts zum einen die Produkte aus, die er kaufen möchte, und zum anderen einen Abholzeitraum. Nach der Bestellung erhält er per E-Mail eine Bestätigung und eine Abholnummer, mit der er sich über einen Touchscreen an der Abholstation identifiziert. Nach der bargeldlosen Bezahlung per EC- oder Kreditkarte kann er seinen Einkauf aus der Abholbox nehmen.