Supermarkt verkauft heimische Start-up-Produkte

Der slowenische Fernsehsender POP TV hat in Zusammenarbeit mit der Supermarktkette SPAR eine Sendung kreiert, die Start-ups mit der Unterstützung des ganzen Landes zum Erfolg verhalf. Sie sollte der jungen Generation, die zum großen Teil das Land verlässt, zeigen, dass sie auch in Slowenien ihre Ideen verwirklichen kann. Zwölf Start-ups erhielten die Möglichkeit, ihre Produkte vorzustellen und exklusiv in den Filialen von SPAR anzubieten. Die Aktion wurde nicht nur in der Sendung, sondern auch über zahlreiche Kommunikationskanäle beworben, sodass die Produkte großteils ausverkauft waren. Neun Teilnehmer erhielten einen Vertrag mit SPAR.

Schwedische Tante-Emma auf Rädern

Das schwedische Start-up Wheelys Café hat zusammen mit der chinesischen Hefei University den vollautomatischen Tante-Emma-Laden auf Rädern „Moby“ entwickelt.

Der mobile Laden ist im Rahmen eines Pilotprojekts in Schanghai unterwegs. Potenzielle Käufer können über die zugehörige App sehen, ob „Moby“ gerade in der Nähe ist, Bestellungen aufgeben und den mobilen Laden aufsuchen, um die Waren abzuholen. Die Abrechnung erfolgt über ein automatisches Erfassungssystem, das den Geldbetrag über die App vom Konto des Nutzers abbucht. Eine künstliche Intelligenz sorgt für den Warennachschub und betreut über einen holografischen Assistenten die Kunden.

System passt Supermarktpreise dem Verfallsdatum an

Das israelische Start-up Wasteless hat ein gleichnamiges System für Supermärkte entwickelt, bei dem sich die Lebensmittelpreise je nach Verfallsdatum ändern. Möglich wird dies durch die Kombination von RFID-Sensoren, digitalen Preisschildern und einer dynamischen Preisgestaltung. Frisch eingetroffene Produkte werden zunächst mit dem Normalpreis ausgezeichnet. Der Preis auf den digitalen Schildern verringert sich mit jedem Tag, den die Ware im Regal bleibt. So können die Kunden Lebensmittel je nach Frische zu unterschiedlichen Preisen kaufen, was insgesamt zu einem besseren Produktabsatz führen soll.

Data Kitchen in Berlin

Ähnlich dem automatischen Restaurant Eatsa in San Francisco, kann nun auch in der Berliner Data Kitchen Essen via App bestellt und ohne Wartezeit abgeholt werden.

 

Der Gastronom Heinz Gindullis hat in Berlin mit der Data Kitchen das erste digitale Restaurant eröffnet, das Kunden hochwertige und frisch zubereitete Speisen im Netz bestellen und dann vor Ort essen lässt. Die Bestellung wird vor Ort oder von unterwegs über die Smartphone-Applikation oder Webseite ausgeführt und bezahlt. Die Gerichte werden im Restaurant in einer Box bereitgestellt, auf die der Name des Kunden und ein personalisiertes Hologramm projiziert werden. Das zugehörige Programm stammt von dem Softwareentwickler SAP, der das Restaurant zum Zentrum seines neuen „Data Space“ gemacht hat.

Retail Insights: Snapchat

In den sozialen Medien hat sich ein relativ neuer Spieler etabliert der auch für den Retail Sektor nicht unbedeutsam ist: Snapchat, ein sogenannter Instant-Messaging-Dienst, ähnlich wie WhatsApp oder Facebook Messenger. Das Unternehmen mit Sitz Los Angeles wurde vor fünf Jahren gegründet. Beachtlich ist, wie hoch professionelle Investoren seinen Wert einschätzen mittlerweile – umgerechnet beinahe 18 Milliarden Euro. Auf Basis dessen spielt Snapchat in einer Klasse mit der Deutschen Bank.