Alibaba eröffnet Store in Hangzhou

Der chinesische Onlinehändler Alibaba hat in Hangzhou sein erstes stationäres Geschäft eröffnet, in dem sich Kunden mit Getränken und Fast Food versorgen können, ohne an einer Kasse anstehen zu müssen.

Das 200 Quadratmeter große Café „Tao“ bietet Platz für bis zu 50 Gäste. Um Eintritt zu erhalten, müssen die Gäste die E-Commerce-App „Taobao“ installiert haben. Sämtliche Waren und Regale des Cafés haben eine digitale Identität. Nach einer Bestellung erscheint das Profilbild des Nutzers samt Wartezeit auf einem Display. Entnahmen aus den Regalen werden automatisch erfasst und auch die Zahlung beim Verlassen des Cafés erfolgt automatisch.

Retail Insights: Das kaufen die Deutschen im Netz

Die Deutschen kaufen online am liebsten Kleidung. Das geht aus Daten des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland hervor. Dabei geben sie über 10 Milliarden Euro für Shirts, Jacken und Co. aus. Schuhe sind eine eigene Kategorie und landen auf Platz 4 der beliebtesten Waren. Zweitliebste Onlineshopping-Kategorie: Elektronik-Artikel. Computer und Zubehör sind hier noch nicht mit eingerechnet. Diese liegen mit 7,6 Milliarden Euro Umsatz auf dem 5. Platz. CD, Blu-ray und Co. mit 1,8 Milliarden auf dem 9. Platz. Am wenigsten kaufen die Deutschen online Medikamente. Mit einem Umsatz von 575 Millionen Euro liegen sie auf dem letzten Platz. Und auch der Lebensmitteleinkauf wird lieber im Supermarkt als online erledigt. Mit einem Umsatz von 736 Millionen Euro kommt ihr Umsatz nur auf Platz 17.

Retail Insight: Top 10 Online-Shops in Deutschland

Am 21. Oktober veröffentlichen Statista und das EHI die mittlerweile siebte Ausgabe der Studie „E-Commerce-Markt Deutschland“. Die Studie untersucht den deutschen B2C E-Commerce-Markt aus Angebotssicht anhand einer detaillierten Analyse der 1.000 größten Online-Shops nach Umsätzen in Deutschland im Jahr 2014. Dienstleistungen, Nutzungsrechte sowie Shops, welche nur digitale Güter verkaufen (z.B. Google Play), werden nicht betrachtet. Dazu passend zeigen wir in unserer Grafik heute schon die Top 10 der Onlineshops* in Deutschland. Unangefochtener Platzhirsch ist weiterhin Amazon**. In Deutschland erwirtschaftete das Online-Versandhaus 2014 einen Umsatz in Höhe von rund 6,6 Milliarden Euro. Mit weitem Abstand folgen Otto (2,0 Milliarden Euro) und Zalando (872 Millionen Euro). Neu in den Top 10 ist in diesem Jahr einzig Apple, das hierzulande online 358 Millionen Euro umsetzte und damit H&M aus den Top 10 verdrängte.

 

Pop-up-Stores in Postfilialen

Die australische Post bietet E-Commerce-Unternehmen die Möglichkeit, in den Postfilialen kleine Flächen zu mieten, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Diese Flächen beinhalten ein kleines Regal, in dem Produkte präsentiert werden, und einen Screen, über den der Kunde den jeweiligen Onlinestore aufrufen kann.

Betreut werden die Pop-up-Stores von Promotionpersonal, das etwas über das Unternehmen erzählen kann. Auf diese Weise hilft die australische Post Unternehmen, die einen großen Anteil am Versandaufkommen haben, dabei, noch mehr Popularität zu erlangen.

Retail Insights: E-Commerce in Deutschland

Der eCommerce-Umsatz des deutschen Einzelhandels ist im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt voraussichtlich um rund neun Prozent gestiegen. Damit entwickelte sich der Internet- und Versandhandel deutlich besser als die übrige Branche. Dennoch bedeutet das Gesamtplus von 2,8 Prozent für den Zeitraum von Januar bis November 2015 die höchste reale Umsatzsteigerung seit dem Jahr 1994. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr konnte der hiesige Einzelhandel mit 1,2 Prozent deutlich weniger zulegen.