Vollautomatisches Quinoa Restaurant

Bei meiner letzten Reise nach San Francisco und das Silicon Valley, besuchte ich zum ersten Mal das vollautomatische Quinoa Restaurant Eatsa.

Mit Eatsa möchte das Unternehmen Keenwawa aus San Francisco Fast-Food-Ketten wie McDonald’s und Burger King Konkurrenz machen. Statt Dutzende Mitarbeiter zu beschäftigen, konzentriert sich Eatsa auf die Essensbestellung per Tablet, die Bereitstellung von gesunden Speisen über Automaten und das mobile Bezahlen. Zudem sammelt Eatsa Kundendaten, um später Empfehlungen abgeben zu können.

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Jedes Menü kann individualisiert werden, woraufhin es einer Nummer zugeordnet wird und im Restaurant zu einem bestimmten Zeitpunkt den futuristisch anmutenden Fächern entnommen werden kann.

Mich hat besonders die Schnelligkeit des Service begeistert. Obwohl die Schlange vor dem Restaurant sehr lang war, entschieden wir uns, das neue Erlebnis zu testen. Nach etwa 10 Minuten war ich an der Reihe und startete meine Auswahl an einem der vielen iPads inklusive Dongle für die Kreditkarte. Nach dem Durchziehen der VISA wurde ich in das übersichtliche Menü geführt wo ich schnell meine Auwahl traf. Nach Bestätigung bekam ich eine Nummer auf dem Display angezeigt und nur etwa weitere fünf Minuten später färbte sich eines der vielen halbtransparenten Displays grün und mein Name war darauf zu sehen. Zweimal tippen am oberen rechten Rand und schon öffnete sich das das Fach, dessen Display nun deaktiviert war und den Blick auf meine Bestellung freigab. Nach dem sehr einfachen Bestellvorgang war ich dann auch von der Qualität des Gerichts überrascht. Eatsa ist ein absolutes Muss für jeden, der nach San Francisco reist und die Zukunft der Gastronomie erleben möchte.

 

 

Baumarktkette Lowe’s eröffnet neuen Holo-Showroom

Baumarktkette Lowe’s eröffnet neuen Holo-Showroom

Die Baumarktkette Lowe’s hat den Showroom Holoroom vorgestellt, in dem Kunden ihr neues Zuhause per iPad kreieren, um dann eine virtuelle Nachbildung der Einrichtung hautnah erleben zu können. Über eine iPad-Anwendung geben sie die technischen Daten der Räume ein und wählen Produkte aus dem Katalog des Herstellers aus, so etwa Armaturen, Tapeten oder Wandfarben.

Sie betreten dann den Raum, der das Modell virtuell nachbildet und sie dieses über das iPad im Detail sehen lässt. Der erste „Holoroom“ befindet sich in Toronto, ähnliche Räume sollen auch in anderen Filialen entstehen.

Kyle Nel, Executive Director von Lowe’s Innovation Labs sagt dazu in der Presseaussendung: „We know that for many homeowners, the struggle to visualize a completed home improvement project or to share that vision with others can stop a project in its tracks. The Holoroom is our solution to that problem by enabling consumers to visualize their project and share that vision with family and friends.”

Einer Umfrage der eCommerce Beratungsgesellschaft Elmar/P/Watch unter Betreibern von Online-Shops zu den Zukunftsbereichen des eCommerce zufolge gaben 29 Prozent der Befragten an, dass insbesondere Augmented Reality ein zukünftiges Schwerpunktpunkt sein wird. Dies gilt auch für Anwendungen, die am POS zum Einsatz kommen. 37,3% der von EICP und der Firma zehnvier befragten Unternehmen gaben an, dass Augmented Reality zu den relevantesten Trends für das Thema Mobile Content im Verkauf von Produkten zählt.