Retail Insights: Snapchat

In den sozialen Medien hat sich ein relativ neuer Spieler etabliert der auch für den Retail Sektor nicht unbedeutsam ist: Snapchat, ein sogenannter Instant-Messaging-Dienst, ähnlich wie WhatsApp oder Facebook Messenger. Das Unternehmen mit Sitz Los Angeles wurde vor fünf Jahren gegründet. Beachtlich ist, wie hoch professionelle Investoren seinen Wert einschätzen mittlerweile – umgerechnet beinahe 18 Milliarden Euro. Auf Basis dessen spielt Snapchat in einer Klasse mit der Deutschen Bank.

Retail Insights: Digitale Sprachassistenten

47 Prozent der der deutschen Internetnutzer haben laut Statista Digital Market Outlook schon mal einen virtuellen Sprachassistenten genutzt. War Sprachsteuerung bisher vor allem auf Smartphones und Tablets integriert, wird es künftig wohl möglich sein, Wohnungen und Häuser mit der eigenen Stimme zu steuern. Das erste System dieser Art wurde bereits 2014 von Amazon auf den Markt gebracht. Nun folgt Google mit dem Prototyp für eine digitale Haushalts-Assistentin, genannt Google Home. Bei deutschen Onlinern ist die schöne neue Smart Home-Welt einer Statista-Umfrage zufolge allerdings noch nicht so richtig angekommen. Sie sehen für Sprachassistenten noch vorrangig Anwendungsbereiche, die eher auf dem Smartphone zuhause sind, wie „Kontakte anrufen“ (56 Prozent), „Navigationssoftware bedienen“ (51 Prozent) oder „Informationen suchen“ (50 Prozent).

Retail Insights: Click & Collect

Click & Collect meint, dass ein Produkt online gekauft, aber in einem stationären Einzelhandelsgeschäft abgeholt wird. In Deutschland haben fast zehn Millionen Internetnutzer schon mal von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Das geht aus einer aktuellen Befragung des Statista Digital Market Outlooks hervor. Die meistgenutzten Warenkategorien für Click & Collect sind „Bekleidung & Schuhe“ und „Unterhaltungselektronik & physische Medien“. Indes hat diese Art des Shoppings noch viel Luft nach oben. Gründe gegen die Nutzung sind unter Anderem weite Wege zum nächsten Laden, fehlende Click & Collect-Angebote der bevorzugten Shops oder unpassende Ladenöffnungszeiten.

REWE testet Abholboxen

Die Supermarktkette REWE testet im Rahmen eines Pilotprojekts eine Abholstation in einem REWE-Markt in Fürstenfeldbruck, bei der Einkäufe auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten abgeholt werden können. Der Kunde wählt dafür über ein Onlineformular während der Öffnungszeiten des Supermarkts zum einen die Produkte aus, die er kaufen möchte, und zum anderen einen Abholzeitraum. Nach der Bestellung erhält er per E-Mail eine Bestätigung und eine Abholnummer, mit der er sich über einen Touchscreen an der Abholstation identifiziert. Nach der bargeldlosen Bezahlung per EC- oder Kreditkarte kann er seinen Einkauf aus der Abholbox nehmen.

Regalkontrollroboter bestückt autonom Verkaufsregale

Als Ergänzung zum Posting über das Thema Robotics am POS, möchte ich heute gerne das Start-up Simbe Robotics vorstellen. Das US-amerikanische Unternehmen hat den Roboter Tally entwickelt, der in Supermärkten automatisch die Bestückung und Ordentlichkeit der Verkaufsregale kontrolliert.

In bis zu 2,40 Meter Höhe kann das Gerät überprüfen, ob ein Artikel nachbestückt werden muss, schlecht eingeräumt oder falsch platziert ist. Hierbei wird ebenso die Richtigkeit der Preisschilder kontrolliert. Die Daten hierfür bezieht das Gerät über Sortiments-, Warenträgerbestückungs- und Planogrammkataloge und vergleicht sie. Die Geschäftsleitung kann bestimmte Alarmevents festlegen und sämtliche Daten über eine Cloud in Echtzeit einsehen.